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Seltsame Dinge unterm imaginären Weihnachtsbaum

Wie hoffentlich allen bekannt ist, (die nicht jüdischer Abstammung sind oder an etwas Anderes glauben) war gestern die heilige Nacht, als uns der Herr Mr. Jesus Christ (the one and only) auf die Erde geschickt hat und damit den Untergang heraufbeschwor.. Äh ich meine uns alle gerettet hat. Oder so.

Fakt ist, dass Jesus erst im März geboren wurde, rechnet man alles zusammen. (Mein Senf zu diesem ganzen Religionsrumgefirlefanzel.)

Jedenfalls haben gestern Abend viele brave Kinderchen auch brav was von Mutti und Vati zusammengekauftes vorgefunden. (An alle: Coca-Cola schickt den Weihnachtsmann nicht zu euch! Er ist nur ein werbeträchtiges Illusionsbild um Kinder colasüchtig zu machen!)

So natürlich auch der immer brav gewesene Aaron. Mit Heiligenschein.. Quasi. Zum Glück gabs kein Rumgesuche unter dem Baum - Sowas wird weggespart. Warum auch sowas piekendes, rumsauendes anschaffen wenns dann eh nur zwei Tage steht und dann auch noch 5 Kilometer bis zur nächsten Entsorgungsstelle geschleppt werden muss? Ganz abgesehen von den happigen Preisen für diese armen, nicht sprechenden Mitglieder unserer Erde. (Ja, betrauert unsere Bäume, die diesem Fest geopfert wurden in einer sinnlosen Massenabschlachtung.)

Nein, nein, da wird lieber ganz unfestlich gefeiert. Kleine illustre Runde bei meiner Oma. Übrigens herrscht da ein derbes Funkloch, so abgeschnitten von der handybesitzenden Welt ist man nirgends sonst. Ein Hoch auf den Beton!

Pünktlich um sieben gabs das Traditionsessen: Kartoffelsalat und Würstchen. Hooray. Hat nicht schlecht geschmeckt, war nur etwas apfelbelastet. Verständlich, dass ich kein Kannibale bin und gegen meine Artgenossen allergisch reagiere, nicht wahr? Nun, ich hab nichts gesagt, obwohl die Luft langsam knapp wurde. Nur den Salat rührte ich nicht mehr an.

Als dann endlich jeder seinen Festschmaus beendet hatte, (meine Mutter brauchte mal wieder am längsten - ein interessantes Phänomen), kamen wir endlich auf das Thema des Abends. Wie jeder hier weiß, kam Jesus auch nicht ohne Geschenke aus, warum sollte es bei mir anders sein? Zumal mich meine Mutter schon seit nem halben Monat damit gequält hatte, was sie doch alles für mich habe..

Zugegeben, ich habe mich drauf gefreut. Auch wenn Geschenke nur einen geringen Teil der ganzen Festivitäten ausmachen, freut sich doch trotzdem jeder, wenn ihm was lieb verpackt vor die Nase gesetzt wird. Gleichermaßen erfreut es das eigene Herz, die Verwandten strahlend dein zusammengeramschtes Geschenk auspacken zu sehen. Kleine Anmerkung: Ich versus Geschenkpapier -> Ich habe noch nie gewonnen...

Letztlich ging es dann zu mir. Meine Mutter überreichte mir grinsend die Thaliatüte mit meinen Geschenken. Zielsicher griff ich nach einem, da tobte es: "HALT!!" durch den Saal/das Wohnzimmer. Ich durfte ausgerechnet dieses schöne Geschenk noch nicht aufmachen. Dabei hatte es sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil es so eine ungewöhnliche Form hatte..

Als ich dann in den Beutel griff und nach den anderen Geschenken wühlte, machte sich ein flaues Gefühl in meinem kartoffelsalatgeplagten Magen breit. Es waren ungewöhnlich "viele" Geschenke sehr formbar, also -> Klamotten. Zweite Anmerkung dieses Tages: Ich versus Klamotten -> gesunde Hassbeziehung.

Bange packte ich diese erste Wurst aus, doch das, was ich sah, machte sofort alle unangenehmen Empfindungen im Magenbereich wieder wett. Ein fröhliches "Ä" sah mich an. Ich sah zurück. Ich grinste. Das "Ä" grinste nicht zurück. (Wie auch? Oder habt ihr schonmal ein "Ä" grinsen sehen? Was, es kann auch nicht sehen? Was redet ihr da?! Habt ihr euch noch nie gefragt, was das da für zwei Punkte sind?..) So ging es auch weiter. Jedes Kleidungsstück (ich habe jetzt zwei neue Pullover! Premiere! Das ich sowas mal besitze..) hatte das Privileg, von den Ärzten zu sein, der bästen Bänd der Wält. Auch für mich.

So hatte mich meine Mutter dann doch besiegt.. Sie hatte es geschafft, dass ich mich über KLEIDUNGSSTÜCKE wie son kleines Kind freue. Mein Liebling war sofort gefunden: Ein Original Crew-shirt. fragt mich nicht, wer sowas verkauft. Ich war jedenfalls glücklich. Und mit glücklich meine ich total aufgedreht, wahnsinnig, hin und weg, nervenzerreißend. (Nur die von den Anderen, mir gehts gut :D)

Naja... Dann war die Zeit also gekommen.. ich saß inmitten meiner neuen Sachen. Mein Blick haftete auf diesem schmalen Päckchen. Es schrie förmlich danach, ausgepackt zu werden..

Als ich es in der Hand hatte, ahnte ich bereits, was es war, doch wollte ich es nicht eher glauben, bis meine Augen es sahen. Rücksichtslos zerfetzte ich das Papier, bis sich mir der Inhalt offenbarte:

Tatsächlich.. Diese Wahnsinnige von meiner Mutter hat doch tatsächlich einen Original Drumstick von Bela B. Felsenheimer mit original Konzertabnutzungserscheinungen (!!!) beschafft. Ich hab erst einmal keinen Ton herausbekommen. ich meine.. BELA B., ja?! Als dann noch das Plektrum von Rod rausfiel, war der Rest des Abends für mich gelaufen. Ich hatte meine Devotionalien bei mir und ließ sie nicht wieder los. Sobald ich wieder in meinem (einsamen, kalten, leeren und vor allem EINSAMEN! Leute kommt mich besuchen!!) Zimmer bin, bekommen diese Reliqiuen ihren angemessenen Platz.

Auch wenn die Kiwi mich jetzt ein bisschen anhassen wird ob meines Fanwahns: Verfluche ncht mich! Verfluche meine Mutter, denn sie war es, die mir neue Anziehsachen besorgt hat!

 

Die Worte des Tages, gesprochen von Aaron Ballerstädt.

Hasta la vista amigos!

(Versucht nicht, mich zu finden. ich habe die Macht des Bela und des Rodrigo Gonzales (rod loves you.)Ihr hättet keine Chance.)

Pohmme-d-adham am 25.12.08 13:16

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(23.8.14 10:04)
Awesome article post.Thanks Again. Much obliged. gdfekkgfdddekfec

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